Cyber Resilience Act CRA
Verfasst: Di 2. Jan 2024, 10:52
Wie ich kürzlich gelesen habe, gibt es einen (neuen) Gesetzentwurf der EU-Kommission.
Der Inhalt besagt, dass es für Hard- und Software-Anbietern verpflichtend ist diese auch zu warten und Fehler zu beheben. Außerdem müssen alle Funktionen nach bestimmten Richtlinien dokumentiert und lückenlos nachvollziehbar sein.
Ebenso die Tests, Fehlerbehebungen etc. Ebenso müssen Sicherheitslöcher geschlossen und aufgezeigt werden.
Das klingt ja eigentlich gut. Google müsste also seine Android-Versionen bis zum Ende des Life-Cycle mit Patches versorgen.
Naja nicht Google sondern die Hardware-Hersteller bzw doch Google oder beide?
Aber was macht die open-Source? Debian muss Ubuntu also bis Ende des Ubuntu-Release-Zyklus Patches anbieten und Ubuntu dann dem Enduser. Aber Debian ist ja nicht der Ersteller aller Software. Da gibt es noch jede menge Entwickler, die etwas abliefern.
Wenn ich jetzt eine Zeile im Unix-kern ändere dann kommt u.U. diese Zeile in ein Ubuntu und bleibt in diesem Release ca. 10 -15 Jahre aktiv. Ich müsste mir dann alle Dokumentation, Testergebnisse dieses und allen nachfolgenden Releases jeweils 10-15 Jahre aufheben. Das gilt übrigens auch für Dienstleistungen.
Nicht das mich das stört, denn mit ~80 habe ich sicher (sofern ich es erlebe) andere Probleme
Lange Rede, aber da könnte eine Lawine ins rollen kommen.
Wie seht ihr das?
Wer Nachlesen möchte :
https://linuxnews.de/debian-bezieht-ste ... ience-act/
https://www.europarl.europa.eu/legislat ... lience-act
https://eur-lex.europa.eu/legal-content ... 2022PC0454
Der Inhalt besagt, dass es für Hard- und Software-Anbietern verpflichtend ist diese auch zu warten und Fehler zu beheben. Außerdem müssen alle Funktionen nach bestimmten Richtlinien dokumentiert und lückenlos nachvollziehbar sein.
Ebenso die Tests, Fehlerbehebungen etc. Ebenso müssen Sicherheitslöcher geschlossen und aufgezeigt werden.
Das klingt ja eigentlich gut. Google müsste also seine Android-Versionen bis zum Ende des Life-Cycle mit Patches versorgen.
Naja nicht Google sondern die Hardware-Hersteller bzw doch Google oder beide?
Aber was macht die open-Source? Debian muss Ubuntu also bis Ende des Ubuntu-Release-Zyklus Patches anbieten und Ubuntu dann dem Enduser. Aber Debian ist ja nicht der Ersteller aller Software. Da gibt es noch jede menge Entwickler, die etwas abliefern.
Wenn ich jetzt eine Zeile im Unix-kern ändere dann kommt u.U. diese Zeile in ein Ubuntu und bleibt in diesem Release ca. 10 -15 Jahre aktiv. Ich müsste mir dann alle Dokumentation, Testergebnisse dieses und allen nachfolgenden Releases jeweils 10-15 Jahre aufheben. Das gilt übrigens auch für Dienstleistungen.
Nicht das mich das stört, denn mit ~80 habe ich sicher (sofern ich es erlebe) andere Probleme
Lange Rede, aber da könnte eine Lawine ins rollen kommen.
Wie seht ihr das?
Wer Nachlesen möchte :
https://linuxnews.de/debian-bezieht-ste ... ience-act/
https://www.europarl.europa.eu/legislat ... lience-act
https://eur-lex.europa.eu/legal-content ... 2022PC0454