Viele unterschiedliche Einsatzgebiete und Herausforderungen
Verfasst: Mo 17. Mär 2025, 18:01
Es mag sein, daß ein großer Anteil der Ubuntu-Nutzer die Privatleute sind, die nur E-Mail, Websurfen und vielleicht mal ein Textdokument, eine kleine Ausgabentabelle oder eine Präsentation fabrizieren.
Dann gibt es sicherlich auch Nerds, die Linux nur auf Rasperries oder sonst irgendwelchen Servern für Experimente benutzen, aber nicht darauf angewiesen sind, daß alles stabil läuft.
Ich benutze Ubuntu als mein Daily-Driver, sowohl privat als auch beruflich. Angefangen hatte ich aber nicht so - mein erster Linux-Desktop-PC hatte Fedora drauf. Als ich dann für meine Arbeit auch auf Linux umsteigen wollte, gab es mit Fedora aber "Brösel", da hatte ich Probleme mit dem USB-Internet-Stick. Dann hab ich angefangen, verschiedene Distros durchzuprobieren und Ubuntu war da einfach das, wo alles lief, was ich gebraucht habe. Bei der ausschließlich Privatnutzung davor waren diverse (damalige) Schwächen von Fedora nicht aufgefallen, weil ich da auch nur die Standardaktivitäten gemacht habe, wie viele, viele andere auch.
Ich habe aber mittlerweile sowohl beruflich wie privat ein recht breites Verwendungsspektrum, von Software-Entwicklung (und alles was da so an Tooling drumherum notwendig bzw hilfreich ist - zB auch verschiedene VPN-Zugangssoftware und Remotewartungssoftware), verschiedenen Kommunikationstools über Fotobearbeitung und Videoschnitt bis hin zu Amateurfunksoftware. Und ich kenne andere Leute, die wieder andere Spezialitäten machen.
Und gerade für die beruflichen Sachen hatte ich es zB schon mal, daß in den Paketquellen eine zu alten Version drin war von einer VPN-Software und ich konnte mich nicht zum Kunden verbinden. - Dann mußte ich das dann händisch installieren, was ich eigentlich gar nicht mag. Und ich hatte auch schon die Situation, wo es Inkompatibilitäten bei den Abhängigkeiten gab. Deswegen bin ich auch froh über die Alternativen Flatpak, Snap und AppImage. Und ich hätte aber auch an allen diesen Alternativen auch was auszusetzen.
Als ich noch unter Windows gearbeitet habe, war die Situation aber noch schlimmer - da gab es keine Alternativen und es gab immer wieder Situationen, wo ein Setup irgendeine DLL überschrieben hat, die ein anderes Programm genau in der Version gebraucht hat. Gemerkt hat man das erst, wenn das andere Programm plötzlich nicht mehr funktioniert hat und man sich hoffentlich erinnert hat, was man zuletzt installiert hat, bevor es kaputt gegangen ist - oder man hat einfach nochmal das Setup von dem anderen Programm ausgeführt. - Also zurück würde ich auf keinen Fall wollen, was ich da oft gezittert habe, daß ich ich mir wieder alles neu aufsetzen muß, das war Streß pur. Restore von Image hatte ich auch mal nicht geschafft, als ich es gebraucht hätte und dann erst wieder neu aufsetzen müssen, weil diese Windows-Backup-Software einfach nur Müll war (keine Ahnung mehr, wie das hieß, schon zu lange her).
Wenn es um die Basics geht und keine besonderen Anforderungen bestehen, dann ist es immer einfacher, je umfangreicher oder facettenreicher die Anwendungsgebiete werden, desto eher hakt es dann irgendwo.
Alle gängigen Distributionen sind meiner Meinung nach soweit stabil und dokumentiert, daß für den "Normalverbraucher" keine Schwierigkeiten gibt und man kein Nerd sein muß. Gerade aber, wenn es speziell wird, dann braucht es soziale Netze und Foren, wie dieses.
Dann gibt es sicherlich auch Nerds, die Linux nur auf Rasperries oder sonst irgendwelchen Servern für Experimente benutzen, aber nicht darauf angewiesen sind, daß alles stabil läuft.
Ich benutze Ubuntu als mein Daily-Driver, sowohl privat als auch beruflich. Angefangen hatte ich aber nicht so - mein erster Linux-Desktop-PC hatte Fedora drauf. Als ich dann für meine Arbeit auch auf Linux umsteigen wollte, gab es mit Fedora aber "Brösel", da hatte ich Probleme mit dem USB-Internet-Stick. Dann hab ich angefangen, verschiedene Distros durchzuprobieren und Ubuntu war da einfach das, wo alles lief, was ich gebraucht habe. Bei der ausschließlich Privatnutzung davor waren diverse (damalige) Schwächen von Fedora nicht aufgefallen, weil ich da auch nur die Standardaktivitäten gemacht habe, wie viele, viele andere auch.
Ich habe aber mittlerweile sowohl beruflich wie privat ein recht breites Verwendungsspektrum, von Software-Entwicklung (und alles was da so an Tooling drumherum notwendig bzw hilfreich ist - zB auch verschiedene VPN-Zugangssoftware und Remotewartungssoftware), verschiedenen Kommunikationstools über Fotobearbeitung und Videoschnitt bis hin zu Amateurfunksoftware. Und ich kenne andere Leute, die wieder andere Spezialitäten machen.
Und gerade für die beruflichen Sachen hatte ich es zB schon mal, daß in den Paketquellen eine zu alten Version drin war von einer VPN-Software und ich konnte mich nicht zum Kunden verbinden. - Dann mußte ich das dann händisch installieren, was ich eigentlich gar nicht mag. Und ich hatte auch schon die Situation, wo es Inkompatibilitäten bei den Abhängigkeiten gab. Deswegen bin ich auch froh über die Alternativen Flatpak, Snap und AppImage. Und ich hätte aber auch an allen diesen Alternativen auch was auszusetzen.
Als ich noch unter Windows gearbeitet habe, war die Situation aber noch schlimmer - da gab es keine Alternativen und es gab immer wieder Situationen, wo ein Setup irgendeine DLL überschrieben hat, die ein anderes Programm genau in der Version gebraucht hat. Gemerkt hat man das erst, wenn das andere Programm plötzlich nicht mehr funktioniert hat und man sich hoffentlich erinnert hat, was man zuletzt installiert hat, bevor es kaputt gegangen ist - oder man hat einfach nochmal das Setup von dem anderen Programm ausgeführt. - Also zurück würde ich auf keinen Fall wollen, was ich da oft gezittert habe, daß ich ich mir wieder alles neu aufsetzen muß, das war Streß pur. Restore von Image hatte ich auch mal nicht geschafft, als ich es gebraucht hätte und dann erst wieder neu aufsetzen müssen, weil diese Windows-Backup-Software einfach nur Müll war (keine Ahnung mehr, wie das hieß, schon zu lange her).
Wenn es um die Basics geht und keine besonderen Anforderungen bestehen, dann ist es immer einfacher, je umfangreicher oder facettenreicher die Anwendungsgebiete werden, desto eher hakt es dann irgendwo.
Alle gängigen Distributionen sind meiner Meinung nach soweit stabil und dokumentiert, daß für den "Normalverbraucher" keine Schwierigkeiten gibt und man kein Nerd sein muß. Gerade aber, wenn es speziell wird, dann braucht es soziale Netze und Foren, wie dieses.